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Engagement schlägt Brücken - Freiwilligendienste aller Generationen

Hände im Rasen


Weiterbildung zum Engagementberater

Detailinformationen

 

Wenn hochqualifizierte Führungskräfte in den Ruhestand gehen, nehmen sie oft nicht nur ihr gesamtes Wissen und Können mit nach Hause. Sie fragen sich ebenso häufig, was sie in ihrer gewonnenen Zeit für sich und die Gesellschaft tun können. Das Projekt „Weiterbildung zum Engagementberater/zur Engagementberaterin“ ist darauf angelegt „high potentials“, die bereits im Ruhestand sind oder kurz vor dem Ende der Erwerbstätigkeit stehen, zum „Engagementberater/zur Engagementberaterin“ auszubilden. Diese werden nach einer Weiterbildung Unternehmen beratend zur Seite stehen, die sich sozial engagieren möchten. Die Beraterinnen und Berater können Verantwortlichen in Firmen ausgewählte soziale Einrichtungen und Projekte empfehlen, die zur Philosophie unternehmerischer Sozialverantwortung passen. Die Vorteile für alle Seiten liegen dabei auf der Hand: Engagementwilligen Unternehmen fehlen oft die Ressourcen, d.h. vor allem Zeit und Erfahrung, die zu ihnen passenden sozialen Projekte aus der Vielzahl des Angebots herauszufiltern. Durch eine qualifizierte Beratung finden Projekte und Unternehmen passgenau zueinander.

Die beratenden Führungskräfte erschließen sich noch während ihrer Berufstätigkeit neue Perspektiven für einen aktiven Ruhestand und federn damit die Übergangsphase ab. Gleichzeitig werden die vorhanden Netzwerke und Erfahrungen der Führungskräfte schon früh genutzt, z.B. zu Fragen hinsichtlich spezifischer Unternehmenskulturen. Die etablierte „Social Angels Stiftung“ fungiert dabei in Zusammenarbeit mit den lokalen Ehrenamtsagenturen als neutrales Bindeglied zwischen den Unternehmen, den Engagementberaterinnen und –beratern und den sozialen Projekten und nimmt eine Vorauswahl von gemeinnützigen Einrichtungen vor. Die freiwillig engagierten Engagementberater und –beraterinnen agieren gleichzeitig als Multiplikatoren und Multiplikatorinnen und sorgen für die Verbreitung des Konzeptes „Aktivsein verändert“, zuerst in ihren eigenen und im Ruhestand auch in anderen Unternehmen.

In einem ersten Schritt werden Freiwillige aus dem Großraum Stuttgart, für das Koordinationsteam geschult. Diese bauen den ersten Kontakt zu den Unternehmen auf, die für die Zusammenarbeit in Frage kommen. Wichtig ist, dass die Engagementberaterinnen und -berater nach ihrer Ausbildung als „neutrale Vermittlerinnen und Vermittler“ zwischen den Unternehmen und den Freiwilligenagenturen und gemeinnützigen Organisationen auftreten. Um die Ausbildung der Beraterinnen und Berater kümmert sich u.a. als Projektpartnerin eine Kommunikationsexpertin von der. 1. ModerationsAkademie. Psychische und gesellschaftliche Situation der Menschen können beim Übergang in den Ruhestand positiv gewendet und als Potential genutzt werden.

Zunächst sollen 20 Engagementberaterinnen und -berater ausgebildet und Auftaktveranstaltungen organisiert werden. Auf solchen Veranstaltungen zum Thema „Aktivsein verändert“ und „Bürgerschaftliches Engagement“ sollen Inhaber, Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen der Region Stuttgart für dieses nachhaltige Konzept unternehmerischer Sozialverantwortung sensibilisiert werden.

Langfristig wollen die Initiatorinnen und Initiatoren des Projekts verantwortungsbewusste und in die Gesellschaft eingebettete Unternehmenskulturen fördern. Dazu gehört auch, dass die Unternehmen interne Mitarbeiter/innen als „Engagementmanager/Engagementmanagerinnen“ abstellen, die für die Zusammenarbeit mit externen Beratern und Beraterinnen und für den Aufbau von Engagementstrukturen in der Region zuständig sind. Insgesamt soll ein tragfähiges Netz aus Hilfsprojekten, Unternehmen und Engagementberatung entstehen. 

 

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